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Die Geschichte lehrt uns, dass die Kartoffel seit Ihrer Verbreitung in Europa und schließlich auch in Deutschland zu aller erst auf Abneigung und Mißgunst stoß. Erst als man Ihren Nutzen für die Bevölkerung erkannte versuchte man Sie als Nahrungsmittel einzuführen. Nach Dekaden der Ablehnung fand auch das gemeine Volk Ihre Vorteile zu schätzen.
Heute weiß man Ihrer gesunden Eigenschaften. Dennoch hat die Kartoffel einen schlechteren Ruf, als es Ihr gebührt. Die heutige Kartoffel hat hohe Vitamin- und Mineralstoffbestandteile, was Sie gesund und nahhaft macht. Vor allem ist Sie hingegen der einhelligen Meinung vieler kalorienarm und daher auch ernährungswissenschaftlich von großer Bedeutung.

Mit der Entwicklung unserer heutigen Wohlstandsgesellschaft geriet die Kartoffel immer mehr in Ungnade und Verruf. Wer etwas auf sich hielt und es sich leisten konnte (und zeigen wollte), aß fortan mehr Fleisch und Wurst. Schließlich wurde die Kartoffel zum Dickmacher abgestempelt und geriet in Ungnade. Die Folge war ein Rückgang des Kartoffelkonsums. Erst seit wenigen Jahren hört man auf die Rufe der Ernährungswissenschaftler, welche schon seit längerem fordern, das Bild der Kartoffel wieder ins rechte Licht zu rücken. Ein wahres Vitamin-C-Paket ist die Kartoffel, welches zudem kalorienarm ist und nicht dick macht. Sogar die fettige Bratkartoffel erlebt eine wahre Renaissance, nachdem die Wissenschaft herausgefand, dass die Kartoffel in hohem Maße resistente Stärke enthält, welche eine ähnliche krebsverhindernde Wirkung haben wie Ballaststoffe.
FAZIT: Kartoffeln sind also keine Dickmacher, sondern wahre Vitaminbomben und sollten mindestens 1x pro Woche auf dem Speiseplan stehen.