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Bei den Inkas hieß die Kartoffeln papas, was
soviel heißt wie "Knollen". Auf Ihrem Weg nach und
durch Europa bekamen sie mit hoher Wahrscheinlichkeit in Italien den
Beinamen Trüffel, italienisch: tartufoli. Durch
weitere Wortabwandlungen wurde daraus im Laufe der Zeit im Deutschen
Tartuffeln, Artuffel, Artoffel
und schließlich Kartoffel.
Die Heimat der Kartoffeln sind die Anden, wahrscheinlich aus der Gegend
des heutigen Peru und Bolivien. Dort aß man die ersten Pflanzen
bereits im 8 Jahrtausend v. Chr., wobei Sie damals geschmacklich wahrscheinlich
noch nicht dem entsprachen was Sie heute sind. Die Urkartoffel schmeckte
eher kratzig. Schließlich bemerkten die Inkas, daß in
den Anden in Höhen von 3000 - 4000 Metern, der Mais nicht mehr
gedieh, die Kartoffel hingegen noch durchaus gute Erträge lieferte.
Seit dem wurde Kartoffelanbau betrieben. Die Kartoffel war weit mehr
als nur Nahrungsmittel und erfüllte so auch kulturelle und religiöse
Funktionen. Damals gab es eigens für die Kartoffeln eine Kartoffelgöttin
mit dem Namen Aro-Mamma.
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